Spielbericht zur Ausfahrt vom 15. Juli 2017:

Wait for it- Leg-en-dary! - Die Ausfahrt im Juli sollte eine bis dahin unseren besten Ausfahrten werden, doch dazu später mehr!

Dieses Mal gab es einiges mehr im Vorfeld zu organisieren. Mit 8 Mitgliedern und 3 Gästen die bis dahin personenstärkste Ausfahrt unseres kleinen Teams. Und so ging es samstagmorgens in der Früh mit drei vollgepackten Autos über den Fernpass zum Airsoftpark Tirol. Unsere Freunde, die Black Legion Airsoft Tirol, mit denen wir ursprünglich an diesem Tag spielen wollten, waren leider kurzfristig verhindert. - Schade, ein Andermal dann Jungs.

Wie üblich waren wir pünktlich vor Ort und so konnte in Ruhe die Ausrüstung und das Gear vorbereitet werden. Bei ca. 60 Spielern stellten wir vom BWSV schon die Hälfte eines Teams. Nach den üblichen Vorbereitungen wie GBBs nachjustieren, chronen, Aufstellung nehmen und Morgenpredigt von Ares, unserem Gott, ging es endlich ins Feld.

Auf Grund unserer heutigen Teamstärke konnten wir drei Trupps bilden, Führungstrupp unter Leitung unseres charismatischen Tigers, Trupp Gelb & Trupp Weiß. Dank guter Koordination - auch mit den anderen Spielern - konnten wir in den ersten beiden Spielen zwei Teamsiege verbuchen.

Unsere Tagesspezialität war die Räumung von Gebäuden. Schaffte es das gegnerische Team über die Seite Sägewerk und Villa vorzudringen und diese zu besetzen waren es unsere Räumtrupps, die schnell und effizient die Gebäude zurückeroberten - ein Heidenspaß, denn so schnell wie der Gegner die Objekte besetzte so schnell räumten wir diese wieder.

Nach dem Mittagessen hatte Ares kniffligere Spiele für uns. Unter anderem mussten wir einen VIP vom unteren Spawnpunkt zum oberen eskortieren, wobei das gegnerische Team sich im ganzen Gelände zuvor verteilen durfte. Diese Mission ging leider gründlich in die Hose, der VIP wurde durch das gegnerische Team getroffen und somit war das Spiel, welches alleine schon durch die 10 Minuten Zeitvorgabe schwer war, verloren.

Absolutes Highlight waren die beiden Pilotenspiele. Normalerweise werden hier zwei Spieler, meistens Damen zum einfacheren Transport, im Pilotenhaus platziert, welche durch die Teams in den eigenen Spawn evakuiert werden müssen. Ares hatte dieses Mal gleich zwei Damen und "Bärchen" (Junggeselle im Bärenkostüm) im Pilotenhaus untergebracht. Leider mussten wir auf unsere Gastspielerin, Callsign "Honeypuff", verzichten, da Ares von ihr ganz angetan war und sie zur Pilotin auserkoren hatte. Umso höher war unsere Motivation dieses Spiel zu gewinnen. Gesagt getan, mit sehr guter Koordination durch Tiger gelang es uns die erste Welle des gegnerischen Teams abzuwehren und nach und nach die Piloten in unseren Spawn zu transportieren. Hier klappte einfach alles: Deckungsfeuer, Koordination der Läufer und Abschirmen beim Transport. Im zweiten Spiel war der Knackpunkt das "Bärchen": Die beiden Pilotinnen konnten schnell von unserem Team evakuiert werden. Leider wurden beide Läufer mit "Bärchen" getroffen. Somit lag der letzte Pilot aka "Bärchen" 20 min im Freien auf dem Boden und wir beschränkten uns auf die Abwehr der gegnerischen Zugriffsversuche bis Ares das Spiel nach Zeit beendete, Sieg für uns, da wir zwei Piloten evakuieren konnten

Auch der Nachmittag verging wie im Flug und wir konnten einige weitere Erfolge verbuchen. Gegen 16:30 Uhr war das letzte Spiel Team Deathmatch aka "Magazine leerschießen" gekommen und wir waren durch die Bank weg körperlich erledigt und  zufrieden. Dank der guten Organisation unserer Teamleitung und des Airsoftpark Tirols hatten wir einen geilen Tag mit sehr vielen positiven und interessierten Kontakten.

Als Abschluss hielt unser Kommandant Tiger ein Tactical Debriefing mit Pro und Contra. Gut funktioniert hat das Zusammenspiel von den einzelnen Trupp-Mitgliedern und das Reagieren auf veränderte Kontaktsituationen, weniger gut
hingegen war die Abstimmung zwischen den einzelnen Trupps und Verbindung halten, nächster Trainingspunkt ;-)

Final möchten wir uns wie immer bei allen anwesenden Teams, Einzelspielern und der Orga vor Ort für den sehr gelungenen und aus unserer Sicht sehr fairen Spieltag mit tollen Aktionen auf beiden Seiten bedanken.

Bis bald

Euer Baden-Württembergischer Airsoftverein


BS | Smutje

Spielbericht zur zweiten Ausfahrt 2017: Airsoftpark Tirol

 

04:30 Uhr morgens - Abfahrt in Richtung Spielgebiet. Was für eine Uhrzeit… um den ersten Schock des viel zu früh klingelnden Wecker erst mal zu verdauen, ploppten im hinteren Teil unseres Bus schon die Kronkorken der ersten Bierflaschen - das konnte ja heiter werden.

Die Anfahrt ins Spielgebiet verläuft unspektakulär und einwandfrei, so sind wir bereits um kurz nach 08:00 Uhr vor Ort.

Airsoftpark Tirol - das zweite Mal diese Saison. Die ASGs zusammengebaut, das Equipment angelegt blieb uns noch ein wenig Zeit für den Austausch mit den anderen Teams vor Ort. Eine kurze Facebook-Live-Übertragung später konnte auch schon angetreten werden.
Dieses Mal sind wir im blauen Team mit je 22 Spielern auf jeder Seite.

Spiel 1:

Das erste Spiel wird angekündigt: Domination. Wir starten oben und es läuft alles hervorragend - innerhalb kürzester Zeit sind die Reihen des gegnerischen Teams durchbrochen und zurückgedrängt. Am Ende gewinnen wir das Spiel mit deutlicher Überlegenheit.

Rückrunde - scheinbar ist das rote Team nun auch aufgewacht, denn dieses Mal gibt es einen sehr häufigen Flaggenwechsel und eine hart umkämpfte Linie auf Höhe der zu erobernden Fahne… Lange Zeit - um genau zu sein bis genau 12 Sekunden vor deren Sieg hält das rote Team die Fahne, bis es unserem Team Blau erneut gelingt, die Fahne zu erobern. Mit viel Glück und Geschick gelingt es unserem Team nun auch die Rückrunde zu gewinnen.

Kurze Pause - aufmunitionieren und durchatmen nach dem ersten, sehr spaßigen Spiel.

Spiel 2:

Zweites Spiel: Pilotenspiel und wer ist der Pilot? - Wer jetzt an eine zierliche, junge Dame mit zarten 50kg denkt liegt falsch - Nein: Es ist unser lieber Teamfotograf, der für seine kleinen Sticheleien gegenüber der Schiris „belohnt“ wird. Und damit nicht genug… Da wird schon ein sagen wir einmal „vollschlanker“ junger Herr zum Piloten gemacht, der ohnehin nicht leicht zu tragen ist - dann fällt dem auch nichts besseres ein, als sich im tiefsten Loch im hintersten Keller zu verstecken - na gut…. Am Ende (nachdem auch der Schiri sein Fett oder besser gesagt ein paar BBs abbekommen hat), hat das Team Rot den Piloten nach dessen heftiger Gegenwehr gefunden und mit größter Mühe auch gerettet.

An dieser Stelle ein ganz großes Lob an Team Rot! - Dieses Spiel habt ihr Wirklich mit Bravour gemeinstert.

Mittagspause und erste Wunden lecken… nach leckeren Black Angus Burgern vom lokalen Caterer und dem selbst mitgebrachten Gerstensaft können wir in der zwischenzeitlich hinter den Wolken hervor gekommenen Sonne kurz entspannen.


Nachmittagsspiel 1:

Nachmittagsspiel - Capture the Flag. Die nun durch Neuankömmlinge und teilweise technische Ausfälle neu gemischten Teams beginnen das Spiel - Unser Team wieder unten… Die ersten Spielminuten sehen vielversprechend aus - beide Fahnen werden kurz erobert, der Flagcarrier aber bereits nach zehn Metern beiderseits vom gegnerischen Team gestoppt.

Es entbrannt ein Kampf um die Vorherrschaft über das Spielmittelfeld und die Linie verschiebt sich 10 Minutenweise maximal um wenige Zentimeter… Viele Ausfälle auf beiden Seiten und eine sehr gute Verteidigungsstrategie beider Teams sorgt dafür, dass das erste Nachmittagsspiel nach etwas über einer Stunde unentschieden abgepfiffen wird.

Rückrunde: Anpfiff - beide Teams starten einen wahren Sprint in Richtung zu erobernder Fahne, Team Rot ergreift die Fahne des blauen Teams und beginnt den Rückweg zum Spawn mit vier Mann als Deckung, aber Team Blau ist zum Glück ebenfalls mit ausreichender Manpower Richtung der zu verteidigenden Fahne gesprintet, sodass die entführte Fahne gesichert werden kann - Team Rot war hier etwas nachlässiger mit der eigenen Fahne, denn im selben Zeitraum gelingt es Team Blau die rote Fahne zu erobern und sicher in den eigenen Spawn zurück zu eskortieren. Die Rückrunde ist nach wenigen Minuten für Team Blau gewonnen.


Nachmittagsspiel 2:

Kurz aufmunitioniert und erneut durchgeatmet wird neu gesammelt und der nächste Spielmodus erklärt: Bombe legen / entschärfen. Ein fester Timer mit 25 Minuten tickt herunter, wer zuletzt die Bombe hält gewinnt… Team Blau erhält zuerst die Bombe und startet erneut unten. Zunächst verpasst Team Blau nach Anpfiff es wichtigen Boden gut zu machen und so gelingt es Team Rot schnell Team Blau an den eigenen Spawn zu ketten - wichtige Minuten verfließen, bis Team Blau die Taktik ändert und anstatt in Richtung Sägewerk nun doch den Weg Richtung CQB Halle einschlägt. Nach einem harten Kampf schafft es Team Blau auch Meter für Meter in die CQB Halle einzudringen und die Bombe zu legen. Das Spiel scheint entschieden, noch 2 Minuten auf dem Timer und die ganze CQB Halle voll von Team Blau - aber halt: Team Rot hat auch aufgepasst - zwei/drei Granaten und ein gezielter Sturm mit deutlicher Überlegenheit und Entschlossenheit und schon hat Team Rot die CQB Halle erobert - aber halt: Wo sind die Ingenieure? - Ein Sprint vom Respawn und der eiligst herbei gerufene Ingenieur von Team Rot schafft es, die Bombe innerhalb der letzten 10 (!) Sekunden noch für Team Rot umzupolen.

Spätestens nach diesem knapp für Team Rot entschiedenen Spiel haben alle Spieler Blut geleckt… selbst eigentliche Airsoft Ruheständler aus unserem Team halten es nicht mehr hinter der Kamera aus… unser eigentlich seit vier Jahren im passiven Zustand befindlicher Fotograf besorgt sich ab diesem Zeitpunkt ebenfalls eine ASG und ist nun auch mit von der Partie… Vollgas!

Rückrunde zum Bombenspiel, Rot startet mit der Bombe und schlägt den Weg über das Sägewerk ein (unten startend), dem blauen Team gelingt es die Bombe auf freiem Feld zu Fall zu bringen und wieder beginnt ein von zahlreichen, abwechslungsreichen Aktionen geprägter Kampf um die Bombenkiste - final auch dieses Spiel unentschieden.

Schlusspiele:

Finalspiele: Teamdeathmatch und Haus einnehmen - In deutlich reduzierter Spielerzahl werden die letzten Reserven aus Mann und Gerät heraus geholt bis jeder nurnoch lächelnd gemeinsam das Spielfeld verlässt.

Aus unserer Sicht war und ist dieser Spieltag einer der besten der letzten Jahre! Nicht zuletzt auch wegen der enorm hohen Fairness beider Teams im Zusammenhang mit Treffer zugeben und gegenseitigem Respekt.

Vielen Dank für diesen tollen Spieltag und bis bald.


Euer Baden-Württembergischer Airsoftverein.

Das BWSV Social Media Team bei seiner ersten Tagung auf der schwäbischen Alb

Hallo Zusammen,

hier unser Spielbericht zu unserer ersten Ausfahrt 2017 mit dem Ziel Airsoftpark Tirol in Patsch, Österreich.

"Mögen die Spiele beginnen!" Unser Team war heiß, es ging endlich wieder los! - Unsere erste Ausfahrt 2017 begann früh morgens um 04:00 Uhr am Samstag, den 22. April 2017. Unser Ziel war der Airsoftpark Tirol in Patsch nahe Innsbruck im schönen Österreich. Mit insgesamt acht Spielern waren wir gut aufgestellt und brannten darauf, endlich wieder loslegen zu können. Die Route führte über den Fernpass - ohne Stau und so waren wir zeitig vor Ort und konnten die Umbaumaßnahmen auf dem Gelände in Ruhe inspizieren. Danach hieß es erst einmal eine zünftige Brotzeit von Smutje zu genießen. Leckere Wurstwaren und deftige Stullen mit Butter ließen das Herz höherschlagen. Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm und so ging es zügig ans Anlegen der Ausrüstung und der Inbetriebnahme der ASGs.

Ares - unser Gott - hat sich wieder einiges für uns einfallen lassen und das Vorbereitungszelt mit Hackschnitzeln (seinen Worten nach "zum einfacheren (!) Auffinden von losen Bauteilen der Markierer") ausgestattet und einen neuen Chronobereich eingerichtet (Fass mit integriertem Chrono).

Das BWSV-Team M.A.V. war das erste spielbereite Team. Die Bürger der Alpenrepublik hatten es nicht so eilig und durch eine hohe Anzahl an Einsteigern dauerte alles ein wenig länger. So hatten wir etwas mehr Zeit ein wenig unsere Taktik und Aufteilung zu besprechen und Snake konnte, in seiner Funktion als Teamfotograf, schon die ersten tollen Bilder schießen. Währenddessen machte sich auch ein bekannter Airsoftspieler, mit eigenem YouTube Kanal, spielbereit. - Der Hype um diese Person trug ebenfalls zur Spielverzögerung bei.

Nach alter Ares-Manier (5-5er Reihe, mittige Teamaufteilung) wurden die Teams schließlich für den Spieltag festgelegt. Unser "YouTube Sternchen" wechselte noch still und heimlich vom anfängerüberfrachteten Team zu den "vermeintlich" erfahrenen Spielern. Die ersten Spiele liefen für das Team M.A.V. wirklich gut, auch auf Grund der im Vorfeld absolvierten Trainings. So konnte unser Zugführer Tiger aus dem Vollen schöpfen und einige taktische Elemente im Einsatz erproben.

Das Wetter spielt mit und so machten die ersten Spiele, trotz spielerischer Überlegenheit des Gegnerteams, einen Heidenspaß. Leider hatten wir bis zum Mittagessen den ersten technischen Ausfall zu beklagen - die ASG von Hawk wollte dank eines defekten Mosfet einfach nicht richtig laufen. Nach dem Mittagessen ging es bei strahlendem Sonnenschein wieder in Gefecht, leider hielt auch die ASG von Leo nicht arg viel länger durch (durchgebranntes Mosfet). Nichts desto trotz hatten wir weiter klasse Spiele - zumal Ares auch die Spielmodi wechselte und wirklich lustige Aktionen, u.a. mit Pilotenrettung, etc. zu Stande brachte.

Hier sei aber auch einmal ein deutlicher Kritikpunkt unsererseits angebracht: Die Anhebung der Joule Grenzen, in Verbindung mit überschweren BBs. - Dies führte im Lauf des Spieltages bei einem Spieler in unserem Team zu einer schweren Blutung im Gesicht und in unseren engeren Reihen zu einem demolierten Scope mit Einschlagkratern auf dem blanken Metall. Hier sollten die Regeln noch einmal überdacht werden - insbesondere was die Höchstzahl an Snipern pro Team anbelangt.

Die Zeit verging wie im Flug und nach weiteren, diesmal körperlich bedingten, Ausfällen von Volt und Smutje (Sprunggelenk und Knie) reduzierte sich unser Trupp auf unseren, mittlerweile zum "Sturm-Tiger" gereiften Truppführer Tiger, Gau & Stone. - Last Man Standing trifft es hier ganz gut, es wurde bis zum bitteren Ende gefightet.

Die Nachmittagssonne wurde anschließend noch genutzt um eine Teambesprechung mit dem Verzehr von einigen Hopfenkaltschalen abzuhalten

Unser Fazit: Die erste Ausfahrt war ein gelungener Saisonstart bei fantastischem Wetter und einer Menge Spaß. Die taktischen Elemente konnten in ihren Grundzügen im Feld erprobt werden, doch wie so oft: Übung macht den Meister! Auch konnten wir einige tolle Kontakte knüpfen.

Schaut doch auch einmal in die Bildergalerie auf Facebook rein mit den tollen Fotos von Snake!

Grüße

Euer

Baden-Württembergischer Airsoftverein